Grußwort des Kreisbrandrates

Die Freiwillige Feuerwehr Burggrub feiert heuer ihr 125-jähriges Gründungsjubiläum. Dazu gratuliere ich, auch im Namen der gesamten Kreisbrandinspektion und besonders des zuständigen Kreisbrandinspektors Harald Schnappauf und des Kreisbrandmeisters Klaus Dressel sehr herzlich. Ich wünsche der Burggruber Feuerwehr alles erdenklich Gute und bin mir sicher, daß Euer Jubiläumsfest ein voller Erfolg wird.

Aus dem Leben in unseren Ortschaften ist die Feuerwehr überhaupt nicht wegzudenken. Selbstverständlich ist sie immer da, wenn sie gebraucht wird. Ob bei Bränden, Unfällen, Hochwasser, Sturmschäden, oder sonstigen Hilfeleistungen. Natürlich aber auch bei allen möglichen gesellschaftlichen Anlässen, egal, ob weltlicher oder kirchlicher Art.

Unsere Bürger können sich immer auf ihre Feuerwehren verlassen. Rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr. Egal, wo sie gebraucht wird und egal, wem zu helfen ist.

Aber ist das eigentlich so selbstverständlich?

Ich denke, in der heutigen Zeit nicht unbedingt. Viele Mitmenschen denken ja wohl nur noch an sich. „Was gehen mich die anderen an“, „was habe ich davon“ und „was bekomme ich dafür“ sind ja oft gehörte Schlagworte, die heutzutage gern gebraucht werden.

Mit solch einer Einstellung würden Mitbürger, die in Not geraten sind wohl alleine dastehen.

Da ist es doch sehr beruhigend für alle, daß die Feuerwehren, entgegen diesem heutigen Zeitgeist da sind, um anderen zu helfen. Schnell, qualifiziert und freiwillig. Ganz selbstverständlich! Der schon oft gehörte Ausspruch „Gott sei Dank, daß die Feuerwehr da ist“ zeugt davon.

Es sollte daher für jedermann selbstverständlich sein, hinter seiner Feuerwehr zu stehen, ihr den Rücken zu stärken, sie zu unterstützen und, wenn möglich, mitzumachen. Denn es kann jeder sehr schnell in die Lage kommen, daß er Hilfe durch die Feuerwehren braucht.

Die tatkräftige Unterstützung aller Mitbürger, die nötige Kameradschaft wie bisher und immer unfallfreies Arbeiten wünsche ich allen unseren Wehren und heute vor allem der Freiwilligen Feuerwehr Burggrub.

„Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr.“

 

Joachim Ranzenberger
Kreisbrandrat